Hallihallo, schön, dass du wieder da bist! 👋🏼
Vielleicht kennst du das nur zu gut: Du nimmst dir fest vor, endlich mehr Struktur in deinen Alltag zu bringen. Du willst deine ToDo´s konsequent und fokussiert erledigen oder dir bewusste Pausen gönnen.
Oder: Du wolltest in dieser Woche auf jeden Fall deinen Kleiderschrank aussortieren.
Doch anstatt diese Dinge, die du dir “vorgenommen” hast, wirklich zu starten, schiebst du sie immer wieder auf.
Lass mir dir sofort dieses mitteilen: Das ist kein Zeichen von Faulheit oder Disziplinlosigkeit! Das ist Aufschieberitis oder wissenschaftlich auch Prokrastination genannt.
Und glaub mir: Damit bist du nicht allein.
Ich selbst war früher eine Meisterin im Aufschieben.
Mein Alltag war echt chaotisch, mein Kopf war ständig über voll mit ganz vielen ToDo´s und obwohl ich wusste, wie wichtig Planung wäre, habe ich Aufgaben endlos vor mir hergeschoben.
Oft genug saß ich damals irgendwo in unserer Wohnung und war verzweifelt, da ich noch nicht mal mehr wusste, WO ich überhaupt mit meinen Aufgaben und dem Chaos starten sollte.
Ich muss auch zugestehen, für mich war damals planen, dass ich meine Aufgaben auf endlosen ToDo Listen geschrieben habe..die nie enden wollten und wo ich aber auch nie ein Ende gesehen habe, denn alles war wichtig und musste auch sofort erledigt werden.
Ich wusste es damals aber auch nicht besser!
Heute weiß ich es nach meinen Ausbildungen in Zeit- & Stressmanagement (IHK):
Der Schlüssel liegt nicht darin, endlos lange ToDo-Listen zu schreiben oder noch mehr Disziplin zu haben.
Der wahre Wendepunkt kann mit einer einzigen Frage kommen, die auch einzigartiger Perspektivwechsel sein kann:
👉 „Wer will ich in meinem Alltag sein?“
Genau darüber sprechen wir heute!
Mach dich bereit für einen Perspektivwechsel, der dir zeigt: Du bist nicht die Frau, die ewig aufschiebt.
Du kannst die Frau sein, die mit Struktur, Planung und Klarheit ihr Leben gestaltet. 💪🏼
🧭 Inhaltsverzeichnis
1️⃣ 💡 Warum Aufschieberitis mehr mit deinem Selbstbild zu tun hat als mit Disziplin
2️⃣ 🧠 Die Psychologie dahinter: Dein Gehirn liebt Bestätigung
3️⃣ 🔑 „Wer will ich sein?“ Die Frage, die alles verändert
4️⃣ ✍️ Reflexionsübung: So kommst du raus aus dem Funktionsmodus
5️⃣ 🏁 Fazit: Gewohnheit vor Perfektion
1️⃣ Warum Aufschieberitis mehr mit deinem Selbstbild zu tun hat als mit Disziplin
Viele denken, wenn sie erkannt haben, dass sie ihre Aufgaben immer wieder vor sich her schieben:
„Ich habe einfach keine Disziplin.“ Oder: „Ich bin zu faul.“
„Ich werde das nie schaffen, ich habe doch schon soviel versucht!”
Doch das stimmt wirklich nicht, bitte höre auf, dich selbst fertig zu machen! Denn hinter Aufschieberitis steckt etwas Tieferes: dein Selbstbild und WIE du mit dir sprichst!
Was das bedeutet?
Nun, DAS, WAS DU ÜBER DICH SELBST GLAUBST, bestimmt dein Handeln!
Ist das nicht verrückt? Also ich konnte das zu Beginn, als ich davon das erste Mal hörte, nicht glauben! ( Ich gebe zu.. das ist schon lange her😉) Und ich musste mich eines besseren belehren lassen🙃
Ich gebe dir mal hier 2 Beispiele:
👉 Wenn du denkst: „Ich bin chaotisch, ich bekomme meine Planung nie in den Griff“, wirst du dich unbewusst genauso verhalten.
👉 Wenn du sagst: „Ich bin eine, die alles auf den letzten Drücker macht“, wird dein Verhalten genau das bestätigen!
Und nein, das liegt nicht daran, dass du unfähig wärst, sondern daran, dass dein Gehirn nach Bestätigung sucht.
💡 Studien zeigen: Wir handeln so, dass unser Selbstbild bestätigt wird! Selbst dann, wenn uns dieses Verhalten schadet.
Das nennt sich „Confirmation Bias*“.
Hier mal ein Beispiel aus meinem früheren Alltag: Früher habe ich das Ausmisten von Unterlagen monatelang aufgeschoben. Jedes Mal dachte ich: „Ich bin eben die, die den Papierkram erst irgendwann einsortiert, da ich dafür auch gar keine Zeit habe.”
Mein Lieblingssatz war: “Das Genie beherrscht das Chaos!”
Und genau das ist passiert. Der Stapel wuchs und wuchs..Kiste für Kiste und meine Frustration stieg immer mehr an und ich hatte immer weniger Lust den Schriftkram wegzusortieren!
Das Schlimmste daran: Jedes Mal bestätigte ich mir selbst: „Siehst du, du bist einfach zu chaotisch und hast zu wenig Zeit für sowas.“
Dann habe ich diese Methode kennengelernt und sie erprobt und erst als ich mich wirklich selbst fragte: „Wer will ich in meinem Alltag sein?“, änderte sich etwas!
Ich definierte mich neu und das in kleinen Schritten!
🗂️ „Ich bin die, die ihre Unterlagen strukturiert einsortiert und sich Zeit dafür nimmt.“
✍🏼 „Ich bin die, die Planung als Entlastung nutzt, um ihre eigene Struktur zu bekommen und nicht als Belastung sieht.“
Und plötzlich war das Einsortieren von Unterlagen und die Wochenplanungen zu erstellen kein unüberwindbarer Berg mehr.
Es wurde Teil meiner Identität! Heute habe ich meinen Papierkram sowas von im Griff und freue mich, wenn ich mich auch in dieser Ordnung und dieser Struktur neu bestätige!
Wie du jetzt schon mitbekommen hast, steckt am Ende hinter Aufschieberitis also weniger fehlende Disziplin, sondern vielmehr zum Teil das Bild, das du von dir selbst hast. Das was du dir immer über dich erzählst!
Genau dieses Selbstbild entscheidet, ob du Aufgaben sofort anpackst, oder ob du sie immer wieder vor dir her schiebst.
Und jetzt fragst du dich sicherlich, warum das so schwer zu verändern ist? 🤔
Weil dein Gehirn von Natur aus nicht auf Veränderung, sondern auf Sicherheit gepolt ist. Es klammert sich lieber an das alte Selbstbild, selbst wenn es dir gar nicht guttut!!
👉 Genau damit beschäftigen wir uns jetzt im nächsten Abschnitt: Also, lies schnell weiter! 🙂
*Confirmation Bias (zu Deutsch: Bestätigungsfehler) bedeutet, dass wir unbewusst immer nach Beweisen suchen, die unsere eigenen Überzeugungen bestätigen.
Selbst dann, wenn uns diese Überzeugungen im Alltag blockieren.
Unser Gehrin liebt und sucht ständig nach der Bestätigung für dein Handeln!
2️⃣ 🧠 Die Psychologie dahinter: Dein Gehirn liebt Bestätigung
Also ich finde, dass unser Gehirn ein faszinierendes Organ ist! Denn es ist in dieser Sache gleich zwei Dinge auf einmal! Wunderwerk und Bremse zugleich!
Das kann man sich vielleicht gar nicht vorstellen, doch lass es dir anhand von dem nächsten Abschnitts beweisen!
Es schenkt uns großartige Ideen, Kreativität und logisches Denken, doch sobald es um Veränderung geht, schaltet es häufig auf Blockade und kann störrischer sein als ein Esel! 🤭
Aber warum reagiert es so?
Weil dein Gehirn Sicherheit über alles liebt.
Es will dich schützen → vor Stress, Fehlern und Unsicherheit. Neues fühlt sich für dein Gehirn einfach zu gefährlich an und Altbekanntes dagegen super „sicher“.
Und das finde ich jedes Mal echt heftig, denn das Gehirn reagiert so sehr in unserem Unterbewußten, dass wir es oftmals gar nicht mitbekommen und einfach reagieren!
Genau, du hast richtig gelesen! Wir agieren nicht selbst, nein, wir reagieren! Und zwar so, wie unser „Säbelzahntiger-Hirn“ es möchte!
🔎 Das hatte ich schon oben im ersten Abschnitt erwähnt, doch falls du direkt hierher “gesprungen” bist, möchte ich dir dieses Wissen nicht vorenthalten! 😉
Das, was unser Gehirn dann da macht, nennt sich Bestätigungsfehler (engl. Confirmation Bias):
Wir suchen unbewusst ständig nach Beweisen, die unser aktuelles Selbstbild bestätigen.
Wenn du denkst: „Ich bin chaotisch und bekomme meine Planung nie hin“, dann wird dein Gehirn jedes kleine Durcheinander sofort als Beweis werten: „Siehst du, du bist wirklich chaotisch.“
Doch damit nicht genug, denn noch ein zweiter psychologischer Mechanismus spielt mit: Die Verlustaversion!
Studien zeigen: Verluste wiegen für uns stärker als Gewinne.
Das heißt: Der Gedanke „Ich könnte scheitern und mich blamieren“ fühlt sich viel schwerer an, als „Ich könnte stolz sein, wenn ich es schaffe“.
💭 Damit du es dir bildlicher vorstellen kannst, noch ein weiteres Beispiel aus meinem Alltag:
Früher habe ich neue Strukturen in meinem Leben oft mit voller Motivation angefangen, zum Beispiel eine detaillierte Wochenplanung.
Aber schon nach ein paar Wochen meldete sich mein Kopf:
„Das ist doch super anstrengend, es dauert immer soooo viel Zeit. Die verplempert du nur damit! Das hältst du eh nicht durch.“
Und weißt du, was dann passierte? Ich fiel zurück in alte Muster.
Nicht, weil ich es nicht konnte, sondern weil mein Gehirn Sicherheit in den alten Gewohnheiten fand, selbst wenn mir diese gar nicht gut taten und mir noch mehr Zeit vergeudete.
Das Problem war nicht die Planung selbst, sondern mein Kopfkino.
Und leider gibt es auch Einflüsse von außen, die uns sehr stark beeinflussen! (Dazu aber mehr in einem anderen Blogartikel! Bleib neugierig! 😉)
🛡️ Dein Gehirn meint es gut → aber blockiert dich
- Bloß kein Stress → könnte Energie kosten
- Bloß keine Fehler → könnten peinlich sein
- Bloß keine Veränderung → unbekannt = gefährlich
Dein Gehirn läuft leider immer noch im Steinzeit-Modus: Und ja, als wir noch um die Feuerstellen vor unserer Höhle saßen, war es sinnvoll, auf Nummer sicher zu gehen!
Denn ein neuer Weg, den wir zurück nach Hause genommen hätten, oder eine neue Art zu jagen, hätte unser Tod sein können und die netten Raubtiere hätten uns zum Fressen gern gehabt!🙃
Heute kostet uns dieser Mechanismus oft genau das:
Den Mut, neue Gewohnheiten zu starten!
O-Ton:Und deshalb haben viele Menschen leider nicht den Mut neue Wege zu gehen und starten erst gar nicht. Sie könnten sich ja blamieren, weil sie es vielleicht nicht schaffen!
Und andere wiederum setzen sich zwar in Bewegung, doch wenn sie in dem ersten Kreisverkehr nicht wissen, welchen Weg sie gehen sollen, nehmen sie lieber wieder die Ausfahrt, von der sie herkamen und machen dann wieder das alt bekannte und dann kommt das liebe Unterbewusste und redet ihnen ein, dass alles ja viel zu gefährlich und zu schwierig und ach was auch immer ist!
Glaube an dich! Keiner hat gesagt, dass es leicht sein wird, neue Wege zu gehen, doch wenn wir diese Wege öfters gehen, dann trampeln wir die Wege platt und schießen Steine aus dem Weg! Das geschieht mit jedem kleinen Schritt, den wir gehen! Und mit der Zeit wird der neue Weg ein vertrauter und wir gehen ihn mit Leichtigkeit! O-Ton aus 🤭
📌 Tipp: Lies dazu auch meinen Artikel über 👉 Micro Habits👣 Dort erfährst du, wie winzige Schritte dir helfen, dein Selbstbild Tag für Tag zu festigen.
💡 Perspektivwechsel statt Selbstkritik
Das Tolle an dem ganzen Malör ist aber:
Wenn du das erkennst, kannst du dich als allererstes von Schuldgefühlen befreien!
Aufschieberitis ist kein Zeichen von Faulheit, sondern es kann dein Gehirn sein, das dich im Alten festhalten lassen will!
Und genau hier kommt dein Schlüssel: der Perspektivwechsel!
Statt gegen dein Gehirn zu kämpfen, beginne mit ihm zu arbeiten!
Du kannst ihm neue, sichere Beweise geben, indem du kleine Schritte machst, die es akzeptieren kann!
Weil die soooo klein sind, dass es diese gar nicht mitbekommt! Und gar nicht auf die Idee kommen kann, dich zu sabotieren!!
👉 Und genau damit machen wir gleich weiter! Mit deiner LÖSUNG aus diesem Dilemma!!
Mit der Frage, die alles verändert:
„Wer will ich sein?“
Ich hoffe, bis hierher hast du dich noch nicht gelangweilt!
Der Säbelzahntiger lässt wieder grüßen!
Dein Gehirn liebt keine Veränderung!
Nicht weil es dich ärgern will, sondern weil es für dich Sicherheit möchte.
Es klammert sich lieber an das alte Selbstbild, selbst wenn es dir gar nicht guttut!!
3️⃣ 🔑 „Wer will ich sein?“
Die Frage aller Fragen, die alles verändern kann.
Jetzt mal Hand aufs Herz: Du hast doch auch sicherlich schon eine ellenlange ToDo-Liste geschrieben ✍🏼, warst hochmotiviert loszulegen und trotzdem ist am Ende… nichts passiert?
(Naja, scheinbar, weil ein paar Dinge wirst du bestimmt erledigt haben, nur ob es die wirklich wichtigen waren, da bist du dir nie so sicher und deshalb fühlt es sich oft an, als ob du nichts geschafft hast!)
Und ständig kreisen deine Gedanken um die Frage:
“Wie soll ich das alles schaffen?
Welche Methode/ Tool brauche ich?
Warum schaffen es andere, nur ich nicht?
Was mache ich nur falsch?”
Oh ja, das kenne ich noch viel zu gut, genau da lag früher auch mein Fehler.😖
Ich war so sehr damit beschäftigt, die richtige Technik zu finden und meine Aufgaben abzuarbeiten, dass ich die wichtigste Frage gar nicht gestellt habe:
👉 “Wer will ich in meinem Alltag und meinem Leben eigentlich sein?”
Also mal ehrlich, im ersten Moment war ich skeptisch und dachte mir: “Na toll, noch eine dieser Fragen, die eh nichts ändern wird.Was soll das schon an meiner Situation ändern?”
Aber je tiefer ich mich damit beschäftigt habe, desto klarer wurde mir: Das ist wirklich die Frage aller Fragen und der Unterstützer, um das Aufschieben von Aufgaben zu minimieren!
Aber warum ist diese Frage nun wirklich so wichtig?
Weil sie der Schlüssel für deinen Perspektivwechsel ist!
Das bedeutet, sie wird dir helfen, das, was du über dich denkst, zum Positiven zu verändern!
Warum wir das alle tun sollten? Weil dein Selbstbild der größte Hebel gegen Prokrastination (Aufschieberitis) ist.
Denn wenn du weißt, wer du sein willst, werden deine Handlungen klarer.
Lass uns mal zusammen schauen, wie du das locker und leicht hinbekommst.
🧭 Dein Perspektivwechsel:
Von „Was muss ich tun?“ zu „Wer will ich sein?”
Lass uns das mal zu Beginn kurz beleuchten:
Wenn du dich nur auf Aufgaben konzentrierst, bleibst du schnell im Hamsterrad stecken und kommst da gar nicht oder nur kurzzeitig raus. Deine bleibst dann in diesen Gedanken “gefangen”.
- „Ich muss Todo´s abarbeiten.“
- „Ich muss eine Planung machen.“
- „Ich muss disziplinierter sein“
- „Wenn ich es nicht mache, macht es eh kein anderer“
Und jetzt geh einfach hin und frage dich mal:
„Wer will ich in meinem Alltag & Leben sein?“ und damit veränderst du deinen Blickwinkel.
Denn du beleuchtest durch diesen einen Perspektivwechsel deinen ganzen Alltag und kannst nun schauen, wer du überhaupt sein willst und wirst sofort klarer erkennen, wie du dann deine Aufgaben in Zukunft erledigen wirst.
Vielleicht kannst du es dir noch nicht so richtig vorstellen, wie das so vonstatten gehen soll, dafür habe ich die hier eine kurze Variation beschrieben und weiter unten gehe ich noch etwas ausführlicher darauf ein. Denn mir ging es ähnlich, dass ich nicht wirklich wusste, was und wie ich denn auf diese Frage antworten könnte!
❌ „Ich schiebe ständig Dinge auf und mache alles auf dem letzten Drücker.“
✅ „Ich bin eine Frau, die ihre Woche klar strukturiert plant und weiß, wann welche wichtigen Dinge zu erledigen sind.“
❌ „Ich bin chaotisch und unstrukturiert. Kleinste Veränderungen in meinem Alltag bringen meinen Zeitplan durcheinander.“
✅ „Ich bin die, die sonntags ihre Woche plant, damit ihre Wochenstruktur ihr Freiheit gibt, auch wenn mal was dazwischen kommt.“
📚 Ein wenig Expertenwissen kann nie schaden 😉
Wie James Clear in seinem Buch Atomic Habits (Die 1%-Methode) schreibt:
👉 „Die nachhaltigste Form von Veränderung beginnt bei deiner Identität. Frag dich nicht, was du erreichen willst, sondern wer du sein willst.“
Genau darum geht es: Deine Identität verändert dein Handeln.
Wenn du dich als „die Frau, die strukturiert plant“ siehst, sucht dein Gehirn automatisch nach Beweisen dafür und bestätigt dir dieses neue Selbstbild.
💡 Studien zeigen: Menschen, die sich über ihre Identität definieren („Ich bin Nichtraucherin“), bleiben länger erfolgreich, als jene, die nur ihr Verhalten beschreiben („Ich rauche nicht mehr“).
Für dich heißt das: Wenn du dir ein neues Selbstbild gibst, fängt dein Gehirn an, Beweise dafür zu suchen. Es wird dir zeigen: „Ja, du bist die, die strukturiert plant.“
Fühlst du nicht auch schon beim Lesen, wie sich das Gefühl in dir verändert?
Und genau so, kann es sich mit deiner Planung und der passenden Struktur anfühlen, denn plötzlich fühlt sich diese super leichter und machbar an.
Deine Planung wird nicht mehr zur Last, sondern zu einem Teil von dir sein.
💡 Aber warum wirkt das?
Durch die neuen Ich-Bin-Sätze fühlt sich dein Gehirn sicher.
Es sucht Beweise: „Schau, du hast deine drei Aufgaben erledigt, also bist du die, die strukturiert plant.“
So entsteht eine positive Spirale: Neue Handlungen → neue Bestätigung → neues Selbstbild.
✨ Dein erster Schritt
Notiere dir Ich-Bin-Sätze, die dein neues Selbstbild beschreiben:
- „Ich bin die, die Planung als Entlastung sieht und freue mich darauf, diese Struktur entstehen zu sehen.”
- „Ich bin die, die kleine Schritte zählt und feiert, denn jeder auch noch so kleine Schritt, der zählt!“
- „Ich bin die, die Struktur in ihr Leben bringt und dadurch ihren Alltag vollkommen im Griff hat.“
So beginnst du, deinem Gehirn neue Beweise zu liefern und die Aufschieberitis verliert an Macht in deinem Leben!
Natürlich wirst du nicht über Nacht zur „Superfrau“, aber du beginnst so zu handeln, wie dein zukünftiges “Ich” handeln würde. Und genau das macht den Unterschied.
💡 Aber warum wirkt das?
Durch die neuen Ich-Bin-Sätze fühlt sich dein Gehirn sicher.
Es sucht Beweise: „Schau, du hast deine drei Aufgaben erledigt, also bist du die, die strukturiert plant.“
So entsteht eine positive Spirale: Neue Handlungen → neue Bestätigung → neues Selbstbild.
🧭 Dein neues ICH in deinem Alltag
Übertrage diese Methode einmal auf dich:
- Stell dir vor, du bist die Frau, die mit Klarheit plant.
- Stell dir vor, du bist die Frau, die eine Pause ohne schlechtes Gewissen macht.
- Stell dir vor, du bist die Frau, die kleine Schritte konsequent geht.
👉 Dieser Perspektivwechsel macht aus Aufschieberitis Schritt für Schritt die zu dir passende Struktur.
📌 Tipp: In meinem Artikel zur 👉 1%-Methode erfährst du noch mehr darüber, wie kleine Veränderungen langfristig riesige Wirkung entfalten.
4️⃣ ✍️ Reflexion: So kommst du raus aus dem Funktionsmodus 🧭
Jetzt hast du so viel über diese Methode gelesen, dann wird es jetzt aber auch Zeit, es selbst zu probieren!
DIE BITTERE WAHRHEIT ZU BEGINN: Wenn du aus der Aufschieberitis aussteigen willst, reicht es nicht, Todo´s abzuhaken.
Es geht darum, dich neu auszurichten und einen Perspektivwechsel zu machen.
Theorie ist schön, aber eine wirkliche Veränderung beginnt, wenn du handelst.
👉 Nimm dir Stift und Papier und schreib deine Gedanken auf!
Du weißt ja bereits: Dein Gehirn liebt Beweise und alles, was wir mit der Hand aufschreiben, wirkt 100 mal besser, als wenn wir es in die Notizen App eingeben! (Dein Gehirn speichert die Inhalte länger und verknüpft sie intensiver. Frontiers in Psychology)
✍️ Stelle dir folgende Fragen:
- Wer möchte ich in meinem Alltag sein?
(z. B. gelassen, strukturiert, verbindlich, achtsam) - Wie will ich mich abends fühlen, wenn ich ins Bett gehe?
(z. B. zufrieden statt gehetzt, ruhig statt mit Chaos im Kopf) - Welche drei Eigenschaften will ich leben?
(z. B. klar, verbindlich, liebevoll mit mir) - Wie sieht ein Tag aus, wenn ich so handle?
(z. B. Montagmorgen startet mit Klarheit statt Kopfchaos)
🌟 Beispiele, damit du leichter reinkommst
Da ich es selbst kenne, dass einem nicht immer die Worte einfallen zu einer “Aufgabe”. Gebe ich dir hier ein paar Inspirationen, die dir zeigen, wie du deine Sätze bilden könntest! (Formuliere sie dir so um, dass es sich nach dir anhört!)
👉 „Ich bin die, die am Wochenende nicht mehr panisch liegengebliebene Aufgaben nachholt, sondern entspannen kann, weil die wichtigsten ToDo´s schon erledigt sind.“
👉 „Ich bin die, die abends nicht mehr mit schlechtem Gewissen ins Bett geht, sondern zufrieden einschläft, weil ich nicht mehr alles aufgeschoben habe.“
👉 „Ich bin die, die ihren Feierabend wirklich genießen kann, ohne das Gefühl, dass noch ein Berg voller ToDo´s auf mich wartet.“
👉 „Ich bin die, die nicht mehr am Montagmorgen im Chaos startet, sondern den Kopf frei hat, weil mein Wochenplan schon steht.“
👉 „Ich bin die, die morgens nicht mehr gestresst durch die Wohnung hetzt, sondern mit Ruhe startet, weil Pufferzeiten eingeplant sind.“
👉 „Ich bin die, die nicht mehr ständig sagt: ‚Das mache ich morgen‘, sondern kleine Schritte sofort geht und dadurch endlich ins Handeln kommt.“
📌 Tipp: Teile deine Antworten mit einer Freundin oder schreibe mir eine 👉 E- Mail, was dein neuer “Ich bin” Satz ist. So wird es für dich verbindlicher und du bleibst leichter dran.
🧭 Perspektivwechsel durch Schreiben und Wiederholungen!
Wenn du diese Sätze aufschreibst und für dich regelmäßig liest, verankerst du dein neues Selbstbild.
Du stärkst deine Struktur im Alltag und schwächst die Aufschieberitis.
5️⃣ 🏁 Fazit: Gewohnheit vor Perfektion – dein neuer Kompass
Und wie immer geht es am Ende nicht um die Perfektion!
Es geht darum, den Mut für kleine Schritte zu haben und dir dein Selbstbild neu zu geben.
Auch geht es darum das du dir folgende Dinge immer wieder vor Augen führst:
👉 Aufschieberitis ist kein Zeichen von Faulheit!
👉 Prokrastination ist ein Schutzmechanismus und kein persönliches Versagen.
👉 Dein Perspektivwechsel entscheidet, ob du im Hamsterrad bleibst oder dich neu ausrichtest.
Dein zukünftiges “Ich” beginnt HEUTE!
Mit jedem kleinen Schritt, den du gehst!
👉Hol dir den KompassLetter🧭 und starte mit mir gemeinsam deine kleinen Schritte, damit Aufschieberitis bald der Vergangenheit angehört.
Mit ihm bekommst du regelmäßig Tipps, Perspektivwechsel und Motivation von mir persönlich direkt in dein Postfach. 💌
⚓ Über Andrea & „Dein Alltagskompass“ 🧭
Ich bin Andrea! Deine Zeit- & Alltagsmentorin 🧭 und helfe berufstätigen Frauen, die trotz Spagat zwischen Job, Familie und „Ich-Sein“ oft das Gefühl haben, nur noch zu funktionieren.
Mit alltagstauglicher Planung & Struktur zeige ich dir, wie du alle deine wichtigen Aufgaben erledigst und damit auch wieder Zeit für dich findest. 💛
Mein Ziel: Dir in der Rushhour deines Lebens zur Seite stehen, dich aus dem Hamsterrad zu begleiten und dir dabei helfen, nicht nur zu funktionieren, sondern wieder wirklich zu leben. 🌸
Wenn du neu hier bist und zufällig auf meinen Blog gestoßen bist: Willkommen! 🤗
Im 🧭 Alltagskompass-Blog findest du regelmäßig Inspiration, Tipps und Strategien, wie du mit Planung und Struktur mehr Ruhe, Klarheit und Leichtigkeit in deinen Alltag bringst.
Übrigens nenne ich mich nicht nur so „Coach“ oder Mentorin, sondern bin IHK zertifizierte Fachkraft für Zeit- & Stressmanagement. Selbst im Bereich Ernährung habe ich meinen IHK Abschluss als Fachfrau für Ernährung und Bewegung!
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Dafür wird es noch eine kleine Überraschung geben!
Ich freue mich auf dich!
Deine Andrea 🙋🏼♀️




Liebe Andrea, der Artikel ist super interessant und hat mir viele Aha Momente gebracht.
Die ich bin Sätze probiere ich aus.
Liebe Grüße Andi
Liebe Andi, ich freue mich, dass du dir Zeit genommen hast und en Artikel gelesen hast und ich dir damit ein paar aha Momente verschaffen konnte:-) Mir haben dir „Ich bin“ Sätze super geholfen und ich hoffe bei dir funktionieren sie genauso gut. Sag doch einfach mal in ein paar Wochen Bescheid, was sie bei dir verändert haben. (Wenn du magst 🙂 ) Lieber Gruß Andrea