💡 Das erwartet dich in diesem Artikel:
Mal ganz unter uns: Kennst du das Gefühl, dass du eigentlich Pause machen wolltest, aber kaum sitzt du auf dem Sofa, meldet sich diese eine Stimme in deinem Kopf?
„Du müsstest aber noch die Wäsche aufhängen.“
„Der Post für heute ist noch nicht fertig.“
„Wenn du das jetzt nicht machst, macht es keiner.“
Wenn du gerade innerlich nickst, dann wird der Artikel dich begeistern.
Du erfährst heute:
😔 warum sich Pause im Alltag so falsch anfühlt,
🔋 was in deinem Kopf passiert, wenn du wirklich nichts tust (und warum das wichtiger ist, als du denkst!),
📱 ob du im Online-Business überhaupt Content-Pausen machen kannst,
🧭 wie du Pausen einplanen im Alltag lernst, ohne dass gleich alles liegen bleibt,
🎁 und welcher erste, kleine Schritt dich heute noch weiterbringt.
Lies jetzt weiter, wenn du endlich verstehen willst, warum Pause kein Luxus ist, sondern der fehlende Teil in deiner Wochenstruktur! 👇🏼
Hallihallo lieber Kompass-Blog Leser,
schön, dass du (wieder) den Weg zu mir gefunden hast! 👋🏼
Ich schreibe dir diese Zeilen dieses Mal von unserer Terrasse aus.
Die Sonne scheint, mein Kaffee dampft noch, und ich schaue gerade in den Himmel.
Du liest gerade richtig, nicht auf mein Handy und auch nicht auf meine ToDo-Liste. Einfach nur in den Himmel!
Weißt du, was ich da oben sehe?
Ein Schaf. Ganz eindeutig ein Schaf, mit einer etwas zu großen Nase und dahinter schleicht sich ein Hase heran, der gerade dabei ist, zu einem Elefanten zu werden. 🤭
Das klingt vielleicht albern, aber genau das habe ich als Kind mit meiner Oma gemacht. Wir lagen auf einer Decke im Garten, sie hatte immer diesen typischen Kaffeeduft an sich, und wir haben Stunden damit verbracht, in den Wolken Tiere zu suchen.
Damals gab es noch kein Handy, für meine Oma gab es keine Ablenkung und schon gar keinen Zeitdruck.
Einfach nur der Himmel, die Wolken und eine Oma, die sich Zeit für mich genommen hat!🥰
Mit fast 55 Jahren mache ich das immer noch und heute weiß ich: Das ist keine einfache Albernheit oder Faulheit.
Das ist das Klügste, was ich für meinen Kopf tun kann!🎉
Für mein jüngeres “ich” wäre das absolut undenkbar gewesen.
Pause zu machen bedeutete für mich: Ich arbeite nicht, also bin ich gerade nichts wert. Ich bin mit dem Leistungsdenken der 60er Jahre groß geworden.
Meine Gedanken damals: Die ToDo-Liste wächst, die anderen sind fleißig und ich sitze hier rum und schaue in Wolken?! Das geht gar nicht und wurde von mir für mich nicht geduldet!
Heute lache ich darüber, ein bisschen zumindest, denn dieser Gedanke hat mich viele Jahre sehr viel Energie und Kraft gekostet.
Ich weiß, dass er dich gerade vielleicht auch genau DAS kostet!
Deswegen setze ich mich heute mit dir zusammen an diesen Tisch, schnapp dir deinen Kaffee oder Tee, und wir räumen gemeinsam mit einem hartnäckigen Irrtum auf. ☕️
🧭Inhaltsverzeichnis:
1️⃣ Das schlechte Gewissen 😔
2️⃣ Was mein Kopf braucht 🔋
3️⃣ Mental Load 😵💫
4️⃣ Content-Pause 📱
5️⃣ Pausen einplanen 🧭
6️⃣ Pause wirklich genießen 🌿
7️⃣ Erster Schritt 🚀
8️⃣ Fazit ⚓
1️⃣ Warum fühle ich mich schlecht, wenn ich mir eine Pause gönne? 😔
Das ist eine Frage, die ich mir früher selbst nie gestellt habe.
Ich habe einfach funktioniert, immer weitergemacht und brav meine ToDo- Liste abgehakt. Und wenn ich mal kurz still saß, hat sich sofort dieses nagende Unbehagen eingeschlichen: Eigentlich müsstest du doch noch…
Dieses Gefühl kommt nicht aus dem Nichts! Es hat immer eine Geschichte, die davor passiert ist oder uns erzählt wurde. Solange, dass auch wir diese Geschichte glauben!
Viele von uns sind mit dem Glaubenssatz aufgewachsen: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“ Klingt vernünftig, oder?
Das Problem ist nur: Die Arbeit ist nie wirklich fertig!
Es gibt immer noch eine E-Mail, einen Post, einen Anruf, eine Aufgabe, die noch wartet.
Wenn Pause also erst dann erlaubt ist, wenn alles erledigt ist, dann ist Pause schlicht nie erlaubt!
Ja, genau, du siehst es schon richtig! Genau da steckt der eigentliche Knackpunkt!
Für viele berufstätige Frauen ist Leistung nicht nur etwas, das sie tun. Leistung ist etwas, das sie sind!
“Wenn ich viel erledigt habe, bin ich wertvoll.
Wenn ich Pause mache, bin ich…”
Ja, was eigentlich?WAS bin ich dann??
Genau das ist das Muster, das ich bei so vielen Frauen erkenne, die mit mir arbeiten. Und das ich aus meiner eigenen Geschichte bestens kenne.
Diese innere Überzeugung, der eigene Wert hänge daran, wie viel man schafft, ist kein Charakterfehler!
Sie ist ein erlerntes Muster!
Genau deshalb fühlt sich das Heraustreten aus dem Leistungsmodus so ungewohnt und falsch an, obwohl es das Richtigste wäre, was du gerade tun könntest.
Wenn du verstehen möchtest, welche Fehler die meisten Frauen beim Heraustreten aus dem Leistungsmodus machen, dann lies unbedingt auch meinen Artikel Den Leistungsmodus verlassen, denn dort zeige ich dir die 5 häufigsten Anfängerfehler, die ich selbst auch gemacht habe!
💡 Mein Experten-Tipp für dich:
Beobachte dich beim nächsten Mal, wenn du dir eine Pause gönnst und dieses schlechte Gewissen auftaucht.
Frag dich ganz kurz: „Welche Überzeugung steckt gerade hinter diesem Gefühl?“
Du musst sie nicht sofort auflösen, aber sie zu sehen und wahrzunehmen, ist schon der erste Schritt. ⚓
Doch das schlechte Gewissen ist nicht der einzige Grund, warum sich eine Pause so schwer anfühlt.
Dein Kopf spielt da nämlich ebenfalls eine entscheidende Rolle und was dort passiert, wenn du wirklich zur Ruhe kommst, ist erstaunlicher, als du vielleicht denkst.
📌 Was ist das Default Mode Network?
Das Default Mode Network (kurz: DMN) ist ein Netzwerk aus verschiedenen Hirnregionen, das dann aktiv wird, wenn wir nicht aktiv auf eine Aufgabe fokussiert sind. Es schaltet sich ein, wenn wir Tagträumen, einfach mal Spazierengehen oder sogar beim in die Wolken-Schauen.
Auf den ersten Blick klingt das nach „Nichts tun“, aber in Wirklichkeit verarbeitet dein Gehirn in diesem Modus Erlebnisse, sortiert Gedanken, löst Probleme und bereitet neue Ideen vor.
Das DMN ist die Erholungs- und Kreativwerkstatt deines Kopfes, und es braucht Ruhe, um arbeiten zu können!
2️⃣ Was passiert eigentlich in meinem Kopf, wenn ich wirklich nichts tue? 🔋
Jetzt wird es kurz wissenschaftlich, aber ich verspreche dir:
Ich erkläre das so, dass du es absolut verstehst und du brauchst auch keinen Abschluss in Neurowissenschaft dafür. 😉
Sicherlich ist dir auch schon mal aufgefallen,dass dir ausgerechnet unter der Dusche oder beim Spazierengehen die besten Ideen kommen? Das ist kein Zufall!
Dafür ist eine bestimmte Hirnregion verantwortlich, das sogenannte Default Mode Network.
Das bedeutet: Wenn du dir keine Pause gönnst, wenn du jeden freien Moment mit Scrollen, Nachrichten checken oder dem nächsten Punkt auf der ToDo-Liste füllst, dann bleibt dein Gehirn im Dauer-Leistungsmodus.
Das bedeutet ganz einfach: Es kann nichts wirklich sortieren, es kann nichts richtig verarbeiten und es kann dann erst recht nicht kreativ werden!
Das Blöde daran, wir merken es nicht sofort…nein… wir merken es erst nach einer Weile!
Dein Kopf fühlt sich dann komplett voll an, obwohl du gerade eigentlich gar nicht mehr so viel denkst. Dir fehlt die Energie für die einfachsten Dinge und du hast fast gar keine Ideen mehr, was du wie noch umsetzen kannst! Das fatale daran ist, dass dir die Leichtigkeit dann auch schon längst abhanden gekommen ist!
Pausen für sich einzuplanen ist also kein “Nichtstun”! Sondern eine absolut notwendigen Sache! Es ist pure Gehirnpflege!
Und schon kommen wir wieder zu meinem “in die Wolken-Schauen” auf der Terrasse! Das ist also kein romantisches Hobby… nein.. das ist buchstäblich die Art, wie ich meinem Kopf erlaube, sich zu regenerieren und neu zu ordnen!
Mit meiner Oma habe ich das als Kind gelernt, ohne zu wissen, dass da gerade etwas Wichtiges passiert. Heute weiß ich es und bin darüber einfach fasziniert, wie so etwas einfaches, so effektiv sein kann!
Übrigens: Forscher empfehlen ausdrücklich Aktivitäten mit wenig äußeren Reizen, die man positiv assoziiert. Und was bedeutet das schon wieder? Es reicht..ein Spaziergang durch den Park, Musik zu hören, im Garten sitzen oder eben Wolken bestaunen. Nicht wegen der Romantik, sondern weil genau solche Momente dem DMN die Bühne geben, die es braucht, um uns wieder zu erden und uns regenerieren zu lassen!
💡 Mein Experten-Tipp für dich:
Such dir eine „Nichtstun-Aktivität“, die sich für dich gut anfühlt, und nenn sie ab heute bewusst deine Gehirn-Pause!
Nicht “reine Zeitverschwendung”, sondern deine Gehirn-Pause! Das klingt nach einem kleinen Wort, aber es verändert, wie du dich dabei fühlst. 🔋
Bevor ich jetzt zu den konkreten Schritten kommen, müssen wir aber noch über etwas sprechen, für das viele Frauen im Alltag besonders anfällig sind: den Mental Load.
📌 Was ist Mental Load?
Mental Load bezeichnet die unsichtbare kognitive Dauerbelastung, die entsteht, wenn du nicht nur Aufgaben erledigst, sondern sie auch ständig im Kopf planst, koordinierst, überwachst und organisierst.
Es ist das permanente „Ich behalte den Überblick über alles“, das im Hintergrund läuft, auch wenn du offiziell Pause machst.
Mental Load ist keine sichtbare Arbeit, er erschöpft aber genauso wie physische Arbeit und ist einer der häufigsten Gründe, warum berufstätige Frauen sich dauerhaft überfordert fühlen.
3️⃣ Was hat Mental Load damit zu tun, dass ich keine Pause machen kann? 😵💫
Vielleicht hast du diesen Begriff schon gehört, vielleicht auch nicht. Deswegen habe ich ihn oben in der kleinen Box erklärt!
Genau das ist der Grund, warum du auf dem Sofa sitzt, dein Körper ausruht, aber dein Kopf längst wieder bei der Wäsche ist, die noch im Trockner liegt, bei dem Post, der morgen erscheinen soll, bei dem Arzttermin, den du noch vereinbaren musst.
Der Mental Load macht eine Pause im Alltag so unglaublich schwer, denn der Kopf hat nie wirklich Feierabend.
Das ist absolut kein Zeichen von deiner Schwäche. Ganz im Gegenteil! Das ist ein Zeichen dafür, dass du zu viel alleine erledigen willst, ohne aber eine klare Struktur zu haben, die dir etwas ganz Wichtiges abnimmt!
Du fragst dich, was das sein kann? Die richtige und zu dir passende Struktur würde dir dabei helfen, dass du nicht mehr den ganzen Tag an alles denken müsstest! So eine einfache Sache, aber eine sehr wirksame!
Wenn du Pausen in deinen Alltag einplanen willst, dann reicht es nicht, einfach das Handy hinzulegen.
Du brauchst eine Struktur, die dir erlaubt, loszulassen, weil du dann weißt: Es ist alles geregelt und wird pünktlich fertig sein!
Ich habe diese Dinge in meiner Planung realistisch und machbar eingetragen und es wird nichts liegen bleiben!
Das ist der Unterschied zwischen „Ich versuche mal, nicht ans Handy und meine ToDo´s zu denken“ und „Ich habe meinen Wochen-Fahrplan und weiß: Der Post geht morgen raus, das Meeting ist Donnerstag, und heute Nachmittag ist Pause zum relaxen und entspannen eingeplant.“
💡 Mein Experten-Tipp für dich:
Schreib heute Abend alles, was gerade in deinem Kopf kreist, auf ein Blatt Papier.
Nicht als ToDo-Liste zum Abarbeiten, sondern als Brain Dump, einfach nur raus damit! Du wirst merken, wie sich allein dadurch dein Kopf etwas leert. Genau das zeige ich dir auch in meinem kostenlosen Quick Start, denn der Brain Dump ist einer der ersten Schritte, wenn wir den Mental Load wirklich angehen wollen. 🎁
Übrigens, wenn du deinen Kopf gerade so voll fühlst, dass du gar nicht weißt, wo du anfangen sollst, dann habe ich hier noch eine schnelle Lösung für dich: In meinem Artikel In 10 Minuten Fokus zurückgewinnen zeige ich dir, wie du mit einem einfachen Schritt sofort wieder Klarheit bekommst!
Jetzt wird es spannend, denn wenn du gerade auch noch ein Online-Business betreibst oder auf Instagram aktiv bist, dann hast du wahrscheinlich noch eine ganz eigene Version des schlechten Gewissens. Und genau darum geht es im nächsten Abschnitt. 👇🏼
4️⃣ Kann ich im Online-Business überhaupt Content-Pausen machen? 📱
Kurze Antwort: Ja!!!!
Lange Antwort: Ja, und ich erkläre dir auch warum, denn ich kenne dieses Gefühl aus eigener Erfahrung sehr gut und kann ein Lied darüber singen!
Wenn du auf Instagram aktiv bist oder ein Online-Business aufbaust, dann läuft im Hintergrund fast immer dieser eine Gedanke: „Wenn ich jetzt nicht poste, vergisst mich der Algorithmus. Wenn ich eine Pause mache, verliere ich Follower. Ich muss sichtbar sein, immer, jeden Tag, sonst bricht alles zusammen.“
Das ist eine der größten und auch erschöpfendsten Lügen, die das Online-Business-Umfeld verbreitet! 😔
Ich behaupte das nicht einfach so, weil ich keine Ahnung habe.
Ich sage das, weil ich selbst genau diese Phase kannte und durchlebt habe!
Dieses Gefühl, immer online sein zu müssen, immer einen neuen Post haben zu müssen, immer sichtbar, immer präsent und immer neue Dinge zu liefern.
Und wer einmal in diesem Hamsterrad sitzt, dem möchte ich einfach dies mitteilen: Irgendwann läuft der Akku heiß und ist komplett leer! 🪫
Ich saß 1,5 Jahre in diesem Content Rad gefangen! Bis ich mich vor einem halben Jahr dort endlich befreien konnte!
Wenn aber dein Akku komplett leer gezogen ist, dann passiert das Gegenteil von Wachstum!!
Du postest noch, aber ohne Freude, ohne Energie, ohne echte Botschaft dahinter. Und das spürt deine Community!
Die gute Nachricht für dich: Du brauchst keine Pause von deiner Community! Du brauchst eine Struktur, die Content-Pausen einschließt!
Das bedeutet in der Praxis: Inhalte vorarbeiten, wenn du in einem Flow-Zustand bist.
Feste Posting-Tage planen, statt täglich spontan zu reagieren. Und dir bewusst Tage oder Stunden zu gönnen, an denen Instagram-frei bedeutet: wirklich frei!!
Ja, auch das ist ein Lernprozess, durch den auch ich gegangen bin! Denn wenn man etwas mit Herzblut macht und absolut für sein Business brennt, muss man sich auch mal stoppen!
Denn wenn du dich nicht stoppst, macht es niemand!
Du brennst dann langsam, in ganz kleinen Schritten aus.. und dann ist dieses Gefühl plötzlich da! Absolute Leere.. keine Ideen mehr zu haben .. und du hinterfragst dich immer öfter, ob “das hier” das Richtige für dich ist!
In diesen Momenten weißt du aber auch gar nicht, warum du gestartet bist! Du hinterfragst dich einfach!
Soweit musst du es nicht kommen lassen!
Ich gebe dir hier einen kleinen Blick, wie ich es seitdem mache:
Ich arbeite auch hier in meiner „Time-Blocking“ Methode und plane dann meinen Content im Voraus!
Nicht weil ich keine Lust auf Instagram hätte, sondern weil mir diese Planung erlaubt, an einem Mittwochnachmittag auf meiner Terrasse zu sitzen, in die Wolken zu schauen und wirklich abzuschalten und 100% diesen Moment genießen zu können!
Denn ich weiß: Ich bin sichtbar, auch wenn ich gerade hier einfach “rumsitze!” Denn es ist alles geregelt. 🧭
💡 Mein Experten-Tipp für dich:
Plane nicht für den nächsten Tag, sondern für die nächste Woche, bzw für den nächsten Monat!
Selbst wenn du nur zwei Posting-Tage pro Woche festlegst, hast du damit schon eine Struktur, die dir erlaubt, an den anderen Tagen wirklich loszulassen.
Das ist kein Rückzug von deiner Community, sondern das ist deine eigene Reserven richtig verwalten und einsetzen, um nicht irgendwann genervt und ausgebrannt sein “online Business“ aufzugeben!
Jetzt kommen wir zum Herzstück dieses Artikels: Wie du Pausen einplanen im Alltag wirklich umsetzt, Schritt für Schritt. 👇🏼
5️⃣ Wie plane ich Pausen in meinen Alltag ein, ohne dass alles liegen bleibt? 🧭
Das ist die eigentliche Frage, oder?
Denn das Wissen „Pausen sind wichtig und notwendig“ hast du wahrscheinlich schon längst. Doch meistens ist es nicht das Wissen, woran es scheitert, sondern an dem “WIE setze ich das in meinem vollen Alltag auch um!”
Hier kommen meine 5 Schritte, die ich selbst nutze und die ich auch den Frauen weitergebe, die mit mir an ihrer Alltagsstruktur arbeiten.
Schritt 1:
Erkenne das Muster hinter dem schlechten Gewissen
Bevor du Pausen einplanen kannst, musst du verstehen, was dich davon abhält. Ist es die Überzeugung „Ich darf erst Pause machen, wenn alles fertig ist“? Ist es die Angst, als faul zu gelten? Oder steckt da tief drin das Leistungsdenken, das dir sagt: „Wer rastet, der rostet“?
Du musst dieses Muster nicht sofort auflösen, aber du musst es kennen.
Nur dann kannst du ihm bewusst etwas entgegensetzen.
Das “Erkennen” ist immer das, womit alles anfängt und dann folgt das langsame auflösen!
Wenn du dir jetzt denkst, na klasse, aber ich schaffe das nicht alleine herauszufinden. Dann kann ich dir vielleicht in einem kostenlosen Call
schon mal etwas weiterhelfen. Denn meist sieht ein außenstehender Mensch eher ein altes Muster oder etwas anderes als man selbst.
Schritt 2:
Pausen einplanen wie einen Termin, nicht als Lückenfüller
Das klingt fast zu einfach, aber es ist der wirksamste Schritt überhaupt: Trag deine Pause direkt als erstes in den Kalender ein. Nicht als vages „wenn ich Zeit habe“, sondern als festen Termin mit dir selbst! Zum Beispiel: Dienstag, 14 Uhr, 20 Minuten, Terrasse.
Wenn eine Pause geplant ist, dann ist die Pause auch legitimiert.
Dann musst du dich nicht mehr rechtfertigen, weder vor dir selbst noch vor irgendjemandem sonst.
Wenn du noch mehr konkrete Strategien für eine entspannte Alltagsplanung suchst, die dir auch wirklich Energie gibt, statt sie zu rauben, dann empfehle ich dir meinen Artikel Entspannte Alltagsplanung: 7 Strategien für mehr Energie sehr ans Herz!
Schritt 3:
Definiere, was für dich richtige Erholung ist
Nicht jede Pause ist gleichwertig!
Durch Instagram scrollen ist keine Pause für deinen Kopf, denn er ist dabei immer noch aktiv, immer noch am Verarbeiten, immer noch am Reagieren.
Richtige Erholung bedeutet: möglichst wenig äußere Reize, etwas, das dir gut tut und das du positiv assoziierst.
Für mich ist es das Wolken-Schauen, der Spaziergang mit Peggy in der Mittagspause oder den Abend zusammen mit meinem Mann auf der Terrasse ausklingen lassen.
Was ist es für DICH?
Für dich könnte es Musik sein, ein Buch, ein Kaffee ohne Handy, eine kurze Runde an der frischen Luft.
Finde in der nächsten Zeit heraus, was deinen Kopf wirklich abschalten lässt und nenn das dann ab heute deine “Gehirn-Pause”!🤭
Schritt 4:
Lass los, was du nicht alleine schaffen kannst
Einer der häufigsten Gründe, warum Frauen keine Pause machen können, ist das Gefühl: „Wenn ich es nicht mache, macht es keiner.“ Und oft stimmt das sogar, für eine gewisse Zeit. Aber langfristig ist das kein Erfolgsmodell, das ist ein Erschöpfungsmodell.
Frag dich: Was davon muss wirklich heute von mir erledigt werden? Was könnte auch morgen passieren? Was könnte jemand anderes übernehmen? Und was würde tatsächlich passieren, wenn es heute nicht geschieht?
Die Antworten, die dann in einem hochkommen, überraschen einen oft!
Lass andere auch ihre eigenen “Fehler” machen!
Das soll heißen: Ja, dein Mann wird nicht so in den Ecken saugen wie du es tust… aber besser eine gesaugte Wohnung, als gar nicht gesaugt!
Du kannst für dich selbst entscheiden, was du als erstes loslassen willst!
Mach dir eine Liste, was du in Wirklichkeit NICHT selbst machen müsstest! Sei ehrlich zu dir!
Schritt 5:
Starte mit einer Pause, die du heute noch machst
Sooo jetzt mal “Butter bei die Fische!”🤭
Und nein, nicht morgen…nicht wenn alles besser ist… nicht wenn alles erledigt ist!
Heute!!! Eine Pause nur für dich! Es reichen zu Beginn 5 Minuten!
Das ist dein erster Schritt raus aus dem Leistungsmodus und rein in eine Struktur, die auch Pausen kennt.
💡 Mein Experten-Tipp für dich:
Wenn du merkst, dass du Pause machst, aber dein Kopf sofort wieder bei den ToDo´s ist, dann hilft ein kleiner Ritual-Anker.
Zum Beispiel: Immer wenn du in die Pause gehst, machst du dir bewusst einen Kaffee oder Tee, gehst ans Fenster und atmest dreimal tief durch.
Dieser kleine Übergang signalisiert deinem Nervensystem:
Jetzt ist Pause, jetzt kann ich loslassen und mich erholen!
Und das ist kein Witz, dein Körper lernt das wirklich! 🔋
Nun Pausen einzuplanen ist eine Sache!
Sie wirklich genießen zu können, ohne dass dein Kopf sofort wieder anfängt zu rattern, das ist nochmal eine andere Disziplin.
Und das zeige ich meinen Teilnehmern in meinen Kursen!
Damit sie sich auch nicht nur kurzfristig daran erinnern, wenn man “mal wieder total überarbeitet ist und kurz vorm Durchdrehen ist”… sondern dass all diese Dinge auch im “normalen” Alltag dauerhaft integriert werden!🎯
6️⃣ Warum kann ich eine Pause nicht einfach genießen, ohne sofort wieder an meine ToDo-Liste zu denken? 🌿
Wenn mir Frauen diese Frage in einem gemeinsamen Gespräch stellen, dann ist das der Moment, wo ich sie aus tiefster Seele verstehe! Denn die Frage kenne ich nur zu gut! Ich habe sie mir auch jahrelang selbst gestellt!
Sind es bei dir auch evtl diese Momente, wo du dir diese Frage schon oft gestellt hast?: Du sitzt auf dem Sofa und du hast dir diese Pause extra “erlaubt”. Doch schon nach zwei Minuten sitzt der Mental Load im Kopf wieder neben dir auf dem Kissen, zückt seine imaginäre ToDo- Liste und flüstert dir ins Ohr, was du eigentlich noch erledigen müsstest.
Du versuchst sie natürlich zu ignorieren, doch das gelingt dir meist nur semi, bis gar nicht. Du fragst dich vielleicht dann auch, ob das daran liegt, dass du besonders schlecht im Entspannen bist.
Oder evtl noch schlimmer, dass du dir dann sagst, du hättest dir auch jetzt gerade eigentlich keine Pause gönnen sollen, weil es ist ja wirklich noch zu viel zu tun…
Oha.. jetzt sage ich einfach mal: STOPP!
Denn du machst hier keinen Fehler! Außer, wenn du dir wirklich keine Pause nimmst!
Es liegt einfach daran, dass dein Nervensystem nicht gelernt hat, Pausen als sicher zu erleben.
Denn wer jahrelang im Leistungsmodus gelebt hat, für den ist Ruhe unbekanntes Terrain!
Dieses Unbekannte löst dann weitere innere Unruhe aus, denn was wir nicht kennen, das wird erst einmal als Gefahr eingestuft! Und das löst dann weitere kleine Kettenreaktionen in dir und deinem Körper aus!
In so einer Phase ist es wichtig zu wissen, dass das kein Versagen von dir ist, sondern dass du es einfach noch nicht gewohnt bist und es jetzt langsam Schritt für Schritt wieder in deinen Alltag und dein Leben einziehen lassen darfst und kannst!
Ich selbst bin manchmal noch mal wieder kurz in diesen alten Modus reingerutscht, auch heute noch, wenn der Alltag besonders viel auf einmal von mir verlangt.
Was sich bei mir nun aber verändert hat: Ich erkenne schneller, dass ich gerade wieder im Leistungsmodus-Hamsterrad drin bin und komme auch bedeutend schneller wieder raus!!
Was aber das Wichtigste ist! Dieser Ruhemodus fühlt sich heute wie zuhause an! Er ängstigt nicht mehr meinen Kopf, sondern gibt ihm endlich wieder die Ruhe und die Strecke wieder zurück, die mein Körper wirklich braucht! Ich denke nun in jeder Pause meine Energie wieder auf!
Aber mal ganz ehrlich, so unter uns, das hat wirklich Zeit gebraucht!
Auch hat es eine zu mir passende Struktur gebraucht, die mir dieses Loslassen überhaupt erst ermöglicht hat!
Wenn du weißt, dass deine Woche durchgeplant ist, wenn du weißt, dass der wichtigste Post schon fertig ist, wenn du weißt, dass du für heute die wichtigsten 3 Aufgaben erledigt hast, dann kann dein Kopf wirklich loslassen. Nicht weil du dich zusammenreißt und nun immer mehr leisten kannst, sondern weil die Struktur dir die Erlaubnis gibt!
Und genau das ist das Herzstück meiner Arbeit: Nicht mehr “Machen müssen”, sondern eine Struktur, die dich entlastet!
Weil sie DEIN Alltag und DEIN Leben berücksichtigt und nicht nur die Termine sieht!
💡 Mein Experten-Tipp für dich:
Mach es dir zur Gewohnheit, am Ende jedes Arbeitstages einen kurzen Tagesabschluss zu machen.
Schreib auf, was du heute geschafft hast (nicht was noch offen ist!), und leg bewusst fest, was morgen als Erstes dran ist.
Das gibt deinem Kopf das Signal: Für heute ist alles erledigt und jetzt darf ich Pause machen und diese auch ohne schlechtes Gewissen genießen.
Damit du es leichter hast, in deinem Alltag diese Pausen zu integrieren, habe ich dir im nächsten Abschnitt eine kleine Abkürzung eingebaut 🎯🥰🤭
7️⃣ Wie fange ich heute noch an, mir Pausen ohne schlechtes Gewissen zu erlauben? 🚀
Wenn du heute noch mit einem ersten konkreten Schritt starten möchtest, kann ich dir meinen kostenlosen Quick Start ans Herz legen! 🎁
Darin zeige ich dir, wie du mit dem Brain Dump deinen Mental Load sofort um ein paar Zentner leichter machst, wie die 3-Aufgaben-Regel dafür sorgt, dass du weißt, was wirklich heute drankommt und wie Pufferzeiten in deiner Planung dafür sorgen, dass Pause nicht bedeutet, dass alles liegen bleibt.
Das ist der Einstieg in eine Wochenstruktur, die auch Pausen kennt.
👉 Jetzt Quick Start holen und den ersten Schritt machen!
Und wenn du merkst, dass du mehr möchtest, dass du deine ganze Woche so strukturieren willst, dass Pause wirklich fester Bestandteil ist und nicht mehr das, was am Ende übrig bleibt, wenn alles andere erledigt ist, dann schau dir gerne meinen Dein Wochen-Fahrplan an!
Das ist der Audiokurs, in dem wir in 5 Schritten genau das aufbauen: eine Wochenplanung, die zu deinem Leben passt und dir erlaubt, abends wirklich abzuschalten.
8️⃣ Fazit: Pausen einplanen im Alltag ist absolut wichtig! ⚓
Bevor wir nun zum Fazit kommen, möchte ich mich bei dir für dein Interesse bedanken und hoffe mit diesem Artikel konnte ich dir schon etwas helfen, damit du deine Pausen ab jetzt besser einplanen wirst!
Pausen sind keine „Belohnung“, die du nur bekommst, wenn alles erledigt ist! Pausen sollten ein fester Bestandteil in deiner Woche sein, damit du nicht nur funktionierst, sondern auch wirklich lebst! Und am Wochenende nicht immer alle Viere von dir streckst und komplett von deiner Woche erschöpft bist!
Dein schlechtes Gewissen beim Pausen-machen kommt nicht daher, dass du zu wenig machst. Es kommt aus einem erlernten Muster, das dir einmal gesagt hat: Leistung macht deinen Wert aus! Oder auch noch etwas krasser ausgedrückt: Nur wenn du was leistest, dann bist du was wert!
Ähm nein!! Das stimmt nicht! Du verlierst nie deinen Wert, wenn du einfach mal nichts tust!
Und je öfter du dir erlaubst, das zu erleben, desto leiser wird diese Stimme auch, die dir dein ToDo-Liste zuflüstert!
Dein Kopf braucht richtige Auszeiten, nicht um “faul” zu sein (wie du jetzt vielleicht wieder denkst), sondern um wieder klar zu werden, neue Energie zu tanken und kreativ zu bleiben!
Das Default Mode Network arbeitet für dich, aber nur, wenn du ihm die Bühne gibst!
Der Mental Load macht es schwer, loszulassen!
Doch wenn du eine klare Wochenstruktur für dich gefunden hast, wird es immer leichter, weil du weißt: Alles ist geregelt, es bleibt nichts liegen und ich darf (sollte!!!) jetzt wirklich Pause machen!
Und besonders im Online-Business gilt: Du brauchst keine Sichtbarkeit um jeden Preis! Du brauchst Konstanz mit Struktur!
Das ist der Unterschied zwischen erschöpftem Posten und einer Content-Planung, die dir Luft zum Leben lässt! Verpasse nicht das Offline Leben!
Nun ist das Ende dieses Artikels erreicht!!
Ich hoffe du hast die Fragen für dich klären können, mit denen du den Artikel begonnen hast und ich würde mich freuen, wenn du auch beim nächsten Blogartikel wieder mit an Bord bist und wünsche dir bis dahin eine strukturierte und ruhige Zeit!
Plan dich frei! ⚓
🧭 Weil Planung der Anfang von allem ist! 🎯
Deine Andrea 🙋🏼♀️🌺
von „Dein Alltagskompass“ 🧭
P.S.: Kennst du jemanden, dem dieser Artikel helfen könnte? Dann teile ihn gerne weiter. Manchmal braucht es nur einen richtigen passenden Text, der das ausspricht, was man selbst schon lange gefühlt hat. 💛
💡Häufig gestellte Fragen & ihre Antworten
Warum fühle ich mich bei jeder Pause sofort schuldig?
Dieses Gefühl kommt meist aus einem tief verankerten Glaubenssatz: Erst wenn alles erledigt ist, darf ich pausieren. Da die ToDo-Liste aber nie wirklich leer wird, gibt es im Leistungsmodus auch keine erlaubte Pause. Das ist kein Charakter Problem, das ist ein erlerntes Muster. Der erste Schritt ist, dieses Muster zu erkennen und zu hinterfragen: Was passiert wirklich, wenn ich jetzt 15 Minuten Pause mache?
Wie kann ich Pausen in meinen Alltag einplanen, wenn ich kaum Zeit habe?
Pausen müssen keine Stunden sein. Schon 10 bis 15 Minuten am Tag, die du bewusst für dich einplanst wie einen Termin, können einen großen Unterschied machen. Der Schlüssel ist: Pausen einplanen im Alltag heißt, sie fest verankern, nicht irgendwann, wenn Zeit übrig bleibt. Denn die bleibt nie übrig. Sie muss eingeplant sein.
Ist es wirklich okay, auf Instagram mal eine Pause zu machen?
Ja! Eine kurze Content-Pause schadet deiner Reichweite deutlich weniger als ausgebrannte, energielose Inhalte. Deine Community spürt, ob du mit Freude oder aus Pflicht postest. Wer Inhalte im Voraus plant und feste Posting-Tage hat, kann ohne schlechtes Gewissen Pause machen, weil die Struktur den Raum dafür schafft.
Was ist der Unterschied zwischen falschen und richtigen Pausen?
Eine richtige Pause erholt deinen Kopf wirklich: wenig äußere Reize, keine ToDo´s im Hintergrund! Es ist etwas, das dir wirklich gut tut. Durch Social Media scrollen ist meistens keine richtige Pause, denn der Kopf bleibt dabei aktiv und verarbeitet ständig neue Reize. Eine richtige Pause kann ganz einfach sein: Ein Spaziergang, Kaffee ohne Handy, in den Garten schauen oder, ja, Wolken beobachten! 🤭
Warum bleibt mein Kopf auch in der Pause nicht ruhig?
Das liegt oft am Mental Load: dem unsichtbaren Dauergedanken-Karussell, das im Hintergrund läuft, auch wenn du eigentlich Pause machst. Eine klare Wochenstruktur hilft deinem Kopf, wirklich loszulassen, weil du weißt: Alles Wichtige ist geregelt. Ich muss es nicht im Kopf behalten.
⚓ Über Andrea & „Dein Alltagskompass“ 🧭
Ich bin Andrea! Deine Zeit- & Alltagsmentorin 🧭 und helfe berufstätigen Frauen, die trotz Spagat zwischen Job, Familie und „Ich-Sein“ oft das Gefühl haben, nur noch zu funktionieren.
Mit alltagstauglicher Planung & Struktur zeige ich dir, wie du alle deine wichtigen Aufgaben erledigst und damit auch wieder Zeit für dich findest. Und dabei sogar noch dein emotionales Essen unter Kontrolle bekommst! 💛
Mein Ziel: Dir in der Rushhour deines Lebens zur Seite stehen, dich aus dem Hamsterrad zu begleiten und dir dabei helfen, nicht nur zu funktionieren, sondern wieder wirklich zu leben. 🌸
Wenn du neu hier bist und zufällig auf meinen Blog gestoßen bist: Willkommen! 🤗
Im 🧭 Alltagskompass-Blog findest du regelmäßig Inspiration, Tipps und Strategien, wie du mit Planung und Struktur mehr Ruhe, Klarheit und Leichtigkeit in deinen Alltag bringst.
Übrigens nenne ich mich nicht nur so „Coach“ oder Mentorin, sondern bin IHK zertifizierte Fachkraft für Zeit- & Stressmanagement. Selbst im Bereich Ernährung habe ich meinen IHK Abschluss als Fachfrau für Ernährung und Bewegung!
Mit dem Folgenden kann ich dich noch unterstützen!
👉Hol dir den KompassLetter🧭 und starte mit mir gemeinsam deine kleinen Schritte, damit Aufschieberitis und das ständig im Leistungsmodus zu sein bald der Vergangenheit angehört.
Mit ihm bekommst du regelmäßig Tipps, Perspektivwechsel und Motivation von mir persönlich direkt in dein Postfach. 💌

