Hallihallo 👋🏼, schön, dass du wieder da bist!
1️⃣Ich geb‘ s ehrlich zu: Früher dachte ich, meine ToDo-Liste sei meine Planung.
Ich schrieb alles auf, in der Hoffnung, so endlich Struktur in mein Chaos zu bringen.
Und was haben mir diese endlosen ToDo- Listen gebracht?
Im Nachhinein betrachtet, nichts Gutes! Aber lies selbst..
Diese ToDo- Liste, die niemals zu Enden schien, brachte mir:
Innerer Stress, weil mein Monk in mir meinte, er muss auch alles, was auf der Liste steht, an diesem Tag erledigen!
Frustration: Denn natürlich war am Ende des Tages nicht alles erledigt! (Dafür standen einfach zu viele Aufgaben auf ihr!!)
Somit war ich von mir enttäuscht, denn mein Glaubenssatz war, dass ich, weil ich nicht alles erledigt habe, nicht genug geleistet habe! Ohne es selbst zu merken, hatte mich dieser eine Glaubenssatz jahrelang sabotiert und runtergezogen.
Ich kam mir ewig wie ein Looser vor und nicht nur mein Selbstwert wurde immer kleiner, sondern griff ich immer mehr aus Frust zu Snacks. Egal ob es Schokolade oder Chips waren.
Heute weiß ich, dass das “emotionales Essen” war!
Doch DAS habe ich erst viele, viele Jahre später in meiner Ausbildung gelernt und dann auch sogar für mich verstanden! (Man lese und staune🤭)
Und es gab weitere negative Dinge, wenn nur eine Kleinigkeit nicht nach meinem “Plan” lief, wie zB ein Anruf, ein zusätzlicher Termin oder einfach das Leben, war ich sofort lost.
Ich kam nicht nur aus dem “Tritt”, sondern rannte an diesem Tag dann meinen Aufgaben Kopflos hinterher.
Ich war irgendwie gefühlt im Dauerstress…und immer soooo beschäftigt und hatte ich nie das Gefühl mit meinen Aufgaben fertig zu werden.
Ich hatte auch keine Pufferzeiten, keinen Überblick, keinen Plan B.
Am Ende fühlte ich mich gestresster als vorher und dachte nur:
„Ich plane doch, denn ich schreibe ja alle Aufgaben auf!
Warum klappt’s trotzdem nicht, dass ich mal ohne Stress meinen Tag leben kann?“ 😅
Erst während meiner Zeitmanagement-Ausbildung (IHK) wurde mir klar, dass Planen nichts mit Aufgaben sammeln zu tun hat.
Echte Planung bedeutet: Prioritäten setzen, Zeiträume schaffen und immer bewusst Pausen einplanen.
In meinen Coachings höre ich immer wieder dieselben Sätze.
Sätze, die auf den ersten Blick harmlos klingen, aber auf dem 2. Blick sehr tief in den Teilnehmern sitzen.
Denn hinter vielen Planungsproblemen stecken alte Glaubenssätze, die uns unbewusst natürlich antreiben, aber auch stressen oder ausbremsen können.
Und auch diesen Glaubenssätzen gehe ich dann mit den Teilnehmern gemeinsam auf den Grund, denn erst wenn diese erkannt und auch eliminiert wurden, kann man sich wirklich richtig gelöst seinem Alltag widmen.
Und auch diese Glaubenssätze zeigen sich oft in unserem Essverhalten: Wenn du aus Stress oder Frust zur Schokolade greifst 🍫, weil dein Tag wieder anders lief als geplant!
In Wahrheit suchst du in diesem Moment Trost und dein Gehirn liefert ihn dir über schnelle Kohlenhydrate.
Genau hier siehst du, wie eng Planungsprobleme und emotionales Essen miteinander verknüpft sind.
In diesem Blogartikel möchte ich dir 5 typische Glaubenssätze teilen, die dich heimlich ausbremsen und dich in diese Frustfalle führen können.
Vielleicht wirst du dich in dem einen oder anderen wiedererkennen!
👉🏼 Ich werde dir hier Ansätze zeigen, wie du die ersten Schritte machen kannst, um sie nach und nach aufzulösen.
Damit du wirklich beginnen kannst, deinen Alltag so zu planen, ohne dich selbst unter Druck zu setzen und am Abend frustriert zu sein! 🧭
Los geht´s..
🧭 Inhaltsverzeichnis
1️⃣💡Warum deine Planung scheitert: Der unbewusste Saboteur
2️⃣📝 Die To-Do-Falle: „Ich plane doch! Warum klappt’s trotzdem nicht?“
3️⃣⛓️ Starrheit & Frust: „Wenn ich plane, muss ich mich auch daran halten, sonst war’s umsonst.“
4️⃣🧠 Der volle Browser: „Ich hab doch alles im Kopf, ich brauche keine Planung.“
5️⃣💔 System statt Disziplin: „Ich plane, aber ich halte es sowieso nicht lange durch.“
6️⃣🍲 Essen unter Stress: „Essen planen lohnt sich bei mir eh nicht! Ich hab ja sowieso nie Zeit zu kochen.“
7️⃣✨ Fazit: Raus aus der Sabotage! Dein neuer Weg für deinen Alltag
❓Wie schaffe ich es, Dinge zu erledigen?
2️⃣💬 Glaubenssatz Nr. 1: „Ich plane doch! Warum klappt’s trotzdem nicht, dass ich alle meine Aufgaben schaffe?“
Leider verwechseln viele Menschen Planung mit einer Aufgabensammlung.
Eine ToDo-Liste vermittelt Sicherheit, weil sie Ordnung verspricht, doch in Wahrheit ist sie nur ein Parkplatz für Gedanken!
Der Unterschied zwischen „aufschreiben“ und „planen“ ist entscheidend:
Beim Aufschreiben sammelst du Aufgaben, beim Planen schaffst du Struktur, Reihenfolge und realistische Zeitfenster.
💡 Psychologisch gesehen erzeugen endlose Listen oft das Gefühl, produktiv zu sein, weil du ständig „etwas tust“.
Doch das Belohnungssystem im Gehirn reagiert auf Aktivität, nicht auf Effektivität.
So entsteht das, was Zeitmanagement-Experten den Busy-Mode nennen: Viel Bewegung, aber wenig Fortschritt!
Die moderne Gehirnforschung bestätigt das:
Laut mehreren Studien wird das menschliche Gehirn bei zu vielen offenen Aufgaben ständig unterbrochen, im Schnitt alle 11 Minuten, das wir immer wieder denken: “Ich muss hier fertig werden, denn ich muss noch die und die Aufgabe erledigen..”
Und dafür brauchen wir gar keine anderen, die uns unterbrechen! Das macht unser Gehirn bei zu vielen “offenen Tabs” schon von ganz alleine.
Jede Unterbrechung kostet im Durchschnitt 23 Minuten, bis du dich wieder vollständig konzentrieren kannst.
Heißt: Je mehr ToDo´s du planlos sammelst, desto weniger erreichst du!!
👉 Damit du es dir besser vorstellen kannst kommt hier ein Alltagsbeispiel:
Julia schreibt sich am Sonntagabend motiviert 15 Aufgaben für Montag auf, vom Wäschewaschen über Projektabschluss bis zum Einkauf. Selbst als sie beim Aufhängen der Wäsche ist, denkt sie schon an die nächste anstehende Aufgabe und kann somit gar nicht richtig ihre doch schon erledigte Aufgabe wahrnehmen.
Und dann bekommt sie am Vormittag eine spontane Anfrage vom Chef, dass eine wichtige Mail noch geschrieben werden muss. Sie sagt natürlich zu und beginnt, diese Aufgabe zu erledigen.
Mittendrin fällt ihr ein, dass ihr Kind ein Sportfest hat, wo sie auch zum Helfen zugesagt hat!
Oh schreck! DAS hatte sie ja gar nicht mehr so auf ihrem Plan!
Und am Ende des Tages ist natürlich die Hälfte ihrer ToDo-Liste nicht erledigt!
Statt stolz zu sein, sieht Julia nur, was nicht geschafft wurde.
Und genau HIER stoppe ich nun mit der Geschichte!
🧭 Du erkennst dich in diesem Glaubenssatz wieder?
Dann kommt jetzt mein Vorschlag für dich:
Mach aus deiner ToDo-Liste einen echten Plan!
Wähle pro Tag 3 wichtige Aufgaben, plane Pufferzeiten zwischen 15 und 30 Minuten ein und blocke dir Zeit für dich selbst.
Schon von Beginn an und nicht erst “wenn Zeit dafür ist”! Die wirst du in einem “normalen” Alltag meist nie finden!
💡Mehr über innere Sabotage?
Und wenn du noch etwas mehr über die Sabotage von “zu vielen ToDo´s” lesen möchtest, dann kann ich dir folgenden Artikel empfehlen: Unrealistische Tagesplanung!
❓ Warum kann ich mich nicht an einen Plan halten?
3️⃣💬 Glaubenssatz Nr. 2: „Wenn ich plane, muss ich mich auch daran halten, sonst war’s umsonst.“
Das ist einer der häufigsten Glaubenssätze, die ich in meinen Coachings höre.
Und ich weiß dann auch, wovon diese Frauen reden, denn früher habe ich ganz genauso gedacht.
Für mich war Planung, also meine To-Listen schreiben), wie ein Vertrag, den ich auf keinen Fall „brechen“ durfte.
Und wenn etwas Unvorhergesehenes nachmittags passiert ist und ich nicht alles an dem einen Tag geschafft habe, dachte ich sofort:
„Na prima,… jetzt kann ich den Plan auch gleich wieder in die Tonne werfen, denn ab morgen zieht es sich dann wieder wie ein roter Faden durch meine restliche Woche.“
👉 Genau hier, durch dieses Denken entsteht innerer Druck und der macht jede Planung kaputt.
Viele Frauen, vor allem berufstätige Mütter, verknüpfen Planung mit Perfektionismus:
Wenn sie einige von ihren ToDo´s auslassen müssen, glauben sie, versagt zu haben.
Doch das stimmt nicht!
Denn das Leben läuft eben nicht nach einer Strichliste oder einer ToDo- Liste, wo man mal eben einfach nur Häkchen dran macht! ✅ Es kommt doch meistens eh anders, als wir denken!
Und DAS ist das normale Leben!
💡Wenn wir das mal Psychologisch betrachten:
Dieser Glaubenssatz stammt aus unserem alten Muster:
“Nur wenn ich alles perfekt durchziehe, war ich gut genug!”
Die moderne Verhaltenspsychologie zeigt aber etwas anderes:
📌 Menschen, die eine flexible Planung nutzen, sind deutlich weniger gestresst
📌 Sie reagieren besser auf Störungen
📌 Sie bleiben motivierter, auch wenn etwas schiefgeht
Das nennt man in der Forschung auch Adaptives Selbstmanagement.
Dabei geht es nicht darum, einen Plan starr einzuhalten, sondern ihn als Orientierung zu nutzen und nicht als Fessel.
🧭 Warum dieser Glaubenssatz deine Planung sabotiert:
Wenn du glaubst, du MUSST alles genauso machen wie du es aufgeschrieben hast, dann passiert Folgendes:
– du machst dir ständig selbst Druck
– jede Unterbrechung fühlt sich wie ein „Fehler“ an
– du wirst innerlich starr
– du planst immer seltener, weil es „sowieso nicht klappt“
– und im schlimmsten Fall rutschst du in den Frust Modus
Genau dort beginnt übrigens auch oft das emotionale Essen:
Wenn der Plan nicht aufgeht, entsteht Stress → Stress braucht Entlastung → Essen wird zum Notanker.
Das kann ein echter Teufelskreis sein, wo man meist erst dann ausbrechen kann, wenn man überhaupt erstmal ehrlich zu sich ist und erkennt, dass das nicht einfach Lust auf ein Snack ist, sondern wirklich: emotionales Essen!
Viele meiner Teilnehmerinnen berichten:
„Wenn mein Tag schon chaotisch war, dann ist es abends auch egal, dann esse ich halt irgendwas.“
Und genau da zeigt sich wieder, wie eng Planung und emotionales Essen miteinander verknüpft sind.
🧭 Auch hier möchte ich dir mal ein Alltagsbeispiel geben:
Julia plant morgens, abends frisch zu kochen.
Doch dann kommt Überstunden, Stau, ein Gespräch mit der Kollegin dazu und sie ist später zu Hause, als sie es geplant hatte. Eigentlich nur ein Stunde später, aber sie ist einfach nur gefrustet.
Was passiert dann also?
Julia denkt: „ Jetzt lohnt es sich auch nicht mehr zu kochen, mein Plan wurde wieder mal zerstört. Ich habe wieder nicht alles geschafft und will jetzt einfach nur noch auf meine Couch und Chips. “
Und zack, sitzt sie um 20 Uhr mit Chips und Schokolade auf dem Sofa, weil sie sich gleichzeitig erschöpft, enttäuscht und überfordert fühlt. Sie verzichtet heute (mal wieder) auf eine richtige Mahlzeit…
Nicht, weil sie mal wieder „schwach“ oder “faul” ist, so wie die meisten jetzt vielleicht sogar denken würden, sondern weil ihr Glaubenssatz sie unter Druck setzt.
💡 Das könnte die Lösung in diesem Fall die sein:
Planung ist kein Dogma. Planung ist ein Rahmen, der dir Halt geben soll. (Wie die Umrandung bei einem Puzzle!)
Eine realistische (und flexible!) Planung bedeutet:
✔ du lässt Puffer für Unvorhergesehenes
✔ du planst weniger, dafür aber Wichtiges
✔ du passt an, ohne dich schlecht zu fühlen
✔ du erlaubst dir, den Plan auch mittendrin zu korrigieren und deinem Alltag anzupassen
Und das Beste:
💛 Je flexibler dein Plan ist, desto sicherer fühlst du dich im Alltag, da du dir keinen inneren Druck mehr aufbaust und dir Freiheiten zugestehst, einfach mal deinen Plan A zu verwerfen!
Und wenn du dir das zugestehst, dann ist das der Moment, in dem du nicht mehr gegen dich planst, sondern endlich MIT dir.
🧩 So entsteht die Struktur, die zu DIR und DEINEM Alltag passt!
Trau dich! Lass dir deine Freiheit, auch mal deine Planung zu verwerfen und zu Plan B oder C zurückzugreifen!
Denn dann wirst du diese Freiheit auch in dir erleben!
🧠 Kurzer Wissens-Impuls: Der Zeigarnik-Effekt
Dein Gehirn merkt sich unerledigte Aufgaben wie offene Tabs im Browser. Sie bleiben aktiv, bis du sie abgeschlossen oder bewusst verschoben hast.
Genau das nennt man Zeigarnik-Effekt und er erklärt, warum zu volle ToDo-Listen dich gedanklich nie richtig loslassen. 💭
❓Wozu brauche ich überhaupt eine Planung?
4️⃣💬 Glaubenssatz Nr. 3: „Ich hab doch alles im Kopf, ich brauche keine Planung.“
👉 Der absolute Klassiker! Dahinter steckt der Wunsch nach Kontrolle, aber in Wahrheit entsteht Chaos im Kopf!
Auch dieser Glaubenssatz ist weit verbreitet! Denn viele glauben, dass sie alles locker im Kopf behalten können, Termine, Aufgaben, Ideen, Einkaufslisten und so weiter…
Und ja, das klingt im ersten Moment sogar praktisch, weil man sich ja die Zeit zum Notieren und priorisieren spart!
Doch dieser Gedanke führt in der Realität oft direkt ins totale Chaos.
Einige meiner Teilnehmer dachten wirklich, das reicht und man behält einfach mal so alles im Kopf und kann dann alles locker flockig abarbeiten. Spoiler: HAHAHA.. dachten sie….
Aber was passiert denn da wirklich in Wahrheit mit uns, wenn wir die ToDo´s etc alle in unserem Kopf “lagern”?
👉Dein Kopf ist kein Ablagesystem, sondern er ist zum Denken da, nicht zum „Dauer-Speichern“!
Das ist dann nämlich so, wie bei einem Computer, wo der Browser 27 offene Tabs anzeigt und diese dann alle gleichzeitig Aufmerksamkeit von dir wollen und du dann irgendwann den Überblick verlierst, weil du gar nicht mehr weißt, bei welchem Tab du denn am besten gerade weitermachst!
Und psychologisch betrachtet arbeitet unser Gehirn dann enorm energieintensiv, vor allem dann, wenn wir versuchen, uns mehrere offene Aufgaben gleichzeitig zu merken.
Und genau da kommt der Zeigarnik-Effekt wieder ins Spiel:
Unerledigte oder unstrukturierte Aufgaben bleiben aktiv!
Sie ploppen wie kleine Push-Nachrichten, im Unterbewußten, immer wieder auf, egal, ob du gerade arbeitest, Wäsche machst oder einfach nur versuchst, dich mal fünf Minuten hinzusetzen und zu entspannen!
💭 „Ach ja, das muss ich später noch…“
💭 „Nicht vergessen, morgen ist der Zahnarzttermin…“
💭 „Oh Mist, was wollte ich vorhin noch mal erledigen?“
Julia, unsere Beispiel Dame, kennt das nur zu gut.
Kennst du das vielleicht auch?
💡 Aber WAS steckt wirklich dahinter?
Viele Frauen glauben, dass ein Plan „unnötig“ ist, weil sie ja alles im Kopf haben.
Doch in Wahrheit steckt hinter diesem Satz oft ein Bedürfnis:
👉 Das Bedürfnis nach Kontrolle.
„Solange ich es im Kopf habe, habe ich alles im Griff.“
Aber genau da ist leider der Denkfehler! Denn genau das Gegenteil passiert dann!
Studien aus der kognitiven Psychologie zeigen, dass das Gehirn im Zustand mentaler Überlastung schlechter entscheidet, unkonzentrierter arbeitet und deutlich schneller ermüdet.
Und genau das passiert bei Julia.
Am Abend sitzt sie erschöpft auf der Couch und denkt nur noch:
„Ich kann nicht mehr … Hauptsache irgendwas essen.“
Also greift sie zum Handy und bestellt sich eine Pizza, nicht, weil sie keine Lust auf gesundes Essen hätte, sondern weil ihr Kopf den ganzen Tag wie ein offener Browser voller Tabs gelaufen ist.
Diese vielen „offenen Aufgaben“ haben sie so sehr ausgelaugt, dass keine Energie mehr übrig bleibt, um sich noch Gedanken zu machen, was sie heute noch frisches, gesundes kochen könnte.
Und das hat nichts mit Willensschwäche zu tun.
Ein gestresster Kopf trifft keine gesunden Entscheidungen, sondern schnelle und oft ungesunde!
🧭 Warum dieser Glaubenssatz dich ausbremst
Wenn du glaubst, „alles im Kopf“ zu haben, passiert Folgendes:
– Du vergisst wichtige Dinge oder erledigst sie zu spät
– du arbeitest den ganzen Tag im Reaktionsmodus (statt im Fokusmodus)
– du machst ständig mentale „Umsortierarbeit“
– du fühlst dich gestresst, da du oft nichts Sichtbares getan hast, bzw dein Kopf bekommt keine Belohnung was durch das abhaken einer Aufgabe, zB ausgelöst wird!
– du rutschst schneller in den Frust → und greifst eher zu Snacks
Denn:
Ein voller Kopf ist der perfekte Nährboden für emotionales Essen.
💡 Dies könnte deine Lösung sein:
Du brauchst keinen stundenlangen Kalender-Plan- Marathon, sondern eine Entlastung für deinen Kopf.
Deshalb gibt es den sogenannten “Brain-Dump” und auch ToDo- Listen! Damit erstmal alles aus deinem Kopf ist und dich nicht die ganze Zeit in dem “ ich muss noch” Modus hält.
Was dann nur wichtig ist: Du solltest priorisieren! Hier nochmal als kleine Checkliste:
✔ Schreibe deine ToDo´s nicht auf, um sie „zu speichern“, sondern um sie aus deinem Kopf herauszuholen
✔ Nutze kleine, klare Pläne (z. B. die 3–5-Regel)
✔ Plane Mini-Puffer für Chaos-Momente
✔ Setze dir EINEN Fokuspunkt pro Tag
✔ Und besonders wichtig: Plane deine Mahlzeiten grob mit ein und kaufe auch schon dafür ein!
Denn wenn dein Kopf nicht permanent nebenbei versuchen muss, an alles zu denken, entsteht plötzlich eine himmlische innere Ruhe!
Du wirst klarer, strukturierter und am Ende zufriedener sein!
Probiere es aus, wenn du dich in diesem Glaubenssatz wiedererkannt hast!
Und genau dann beginnt dein Alltag leichter zu werden und du wirst auch in dir endlich deine offenen Tabs schließen können und dir in aller Ruhe ohne ständige Gedanken, eine Pause zwischendurch gönnen können!
Wenn du gerne noch etwas “tiefer in die effiziente Planung” eintauchen möchtest, dann lies doch hier mal meinen passenden Artikel dazu🪄
👉 Unser Gehirn liebt Struktur, aber es hasst Überforderung.
Studien aus der Motivationspsychologie zeigen klar: Wir bleiben nur dann an etwas dran, wenn es alltagsnah, machbar und emotional entlastend ist.
Sobald ein System zu starr oder zu groß ist, schaltet unser Kopf auf Widerstand! Und das nicht, weil wir „faul“ sind, sondern weil unser Gehirn uns schützen will.
❓Warum funktioniert meine Planung nie langfristig?
5️⃣💬 Glaubenssatz Nr. 4: „Ich plane, aber ich halte es sowieso nicht lange durch.“
Dieser Glaubenssatz ist ein echter Klassiker und einer, den ich in meinen Coachings ständig höre.
Und glaub mir, er steckt so viel tiefer als „Ich bin halt nicht diszipliniert genug“.
Viele Frauen, besonders wir berufstätige Frauen, die jeden Tag diesen Spagat zwischen Job, Haushalt, Kindern, Terminen und eigenen Bedürfnissen machen, glauben, wir hätten ein „Durchhalteproblem“.
In Wahrheit haben wir ein Systemproblem, oder besser gesagt: ein Fremdsystem-Problem.
Ganz oft versuchen wir, Planungsmethoden durchzuhalten, die nicht zu unserem Alltag passen.
Und ja, ich weiß, wovon ich hier schreibe! Das dachte ich auch eine lange Zeit!
Denn ich hatte dann irgendwo mal was gelesen, irgendwo mal was gehört oder bei jemand anderem abgeschaut, wie die so ihre Planung gemacht haben und dann wunderte ich mich, warum das Ganze nach zwei, drei Tagen wieder komplett wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen ist.
Ich war wirklich verzweifelt und habe mir dann wirklich oft diese eine Frage gestellt: “Warum kann ich mich nicht langfristig an meinen Plan halten?”
👉 Heute, nach all meinen Ausbildungen kann ich dir mit gutem Gewissen sagen: Es liegt nicht an dir! Es liegt daran, dass du versuchst, ein fremdes System in deinen Alltag zu pressen.
💡 Aber was steckt wirklich dahinter?
Psychologisch betrachtet ist das ein typischer Frust-Glaubenssatz, der durch wiederholte „Fehlversuche“ entsteht.
Jedes Mal, wenn ein Plan nicht funktioniert hat, hat sich innerlich ein weiterer Beweis gesammelt:
„Siehst du? Ich halte sowas halt nicht durch.“
„Ich krieg das einfach nicht hin.“
„Planung ist einfach nichts für mich.“
Dabei zeigt die Verhaltenspsychologie ganz klar:
📌 Menschen bleiben länger an Routinen dran, wenn sie selbstbestimmt sind
📌 Routinen halten besser, wenn sie zur Lebensrealität passen
📌 Strukturen funktionieren nur, wenn sie flexibel sind
📌 Systeme scheitern, wenn sie zu perfekt gedacht sind
📌 Systeme scheitern, wenn sie zu perfekt gedacht sind
Und genau DAS ist der Punkt, an dem so viele Frauen meinen, dass sie scheitern und daran Schuld sind!
Wenn du also glaubst, du würdest „nicht durchhalten“, dann ist das nicht dein persönliches Versagen…
…sondern ein Zeichen dafür, dass dein Plan viel zu viel von dir verlangt hat und so rein gar nicht zu deinem Alltag/zu deinem Leben passt!
🧭 Wie sabotiert dieser Glaubenssatz deine Planung?
Wenn du glaubst, du hältst es „eh nicht lange durch“, machst du Folgendes:
– du planst zu viel, um „endlich alles zu schaffen“.
– du schreibst evtl nur ToDo Listen, ohne sie zu priorisieren!
– du setzt Methoden ein, die viel Zeit und Energie fressen, weil sie gar nicht zu dir passen!
– du bist schnell frustriert, wenn etwas nicht klappt, weil du hast ja auch schon so viel versucht!
– du brichst ab, weil du glaubst, es läge an dir und schon wird sich dein Glaubenssatz noch mehr in dich “einbrennen”
– du fühlst dich schuldig und vermeidest Planung komplett, “klappt ja eh nicht”
– du denkst: „Siehst du… ich wusste es doch.“
Und genau da beginnt ein gefährlicher Kreislauf.
Denn mit jedem gescheiterten Versuch sinkt dein Vertrauen in dich selbst und der innere Druck steigt.
Und dieser Druck kann sich später auch beim emotionalen Essen zeigen!
Wenn wenn du überfordert bist, schaltet dein Gehirn in den Stressmodus.
Dabei sinkt die Fähigkeit, bewusste Entscheidungen zu treffen und dein Körper sucht automatisch nach schneller Entlastung. Und genau deshalb greifen wir in solchen Momenten eher zu Pizza, Schokolade & Co.
Nicht weil du zu schwach bist, sondern weil dein Gehirn schlicht versucht, dich zu beruhigen.
Wie du gerade hier liest, hat das nichts mit Charakterstärke zu tun, sondern ist reine Biologie! (Was natürlich nicht ab jetzt deine Ausrede sein sollte🤭!)
💡 So könnte deine Lösung aussehen:
Damit du deine Planung auch durchhältst, muss sie zu DIR passen und nicht du zu ihr!
✔ wähle Methoden, die in deinen Alltag passen, nicht in den Alltag anderer
✔ plane weniger, aber realistischer
✔ baue täglich (!) Puffer ein
✔ plane Mahlzeiten mit (nicht perfekt, aber wirklich bewusst!)
✔ erkenne frühzeitig, wann du dich überforderst-> hinterfrage dich immer mal wieder!
✔ sieh Flexibilität als Stärke, nicht als Mangel!
Denn nur wenn du deine Planung mit Puffer und Plan B strukturierst, wirst du diese auch einhalten können!
Denn bitte, wie oft “schlägt das Leben einfach mal wieder zu”?
Wenn du dich selbst bei diesem Glaubenssatz wiederfindest, dann weißt du jetzt:
Nicht du bist das Problem, sondern der Glaubenssatz ist das Problem.
🧭Und das Schönste:
Wenn du dein Planungssystem so baust, dass es dich unterstützt, statt dich zu überfordern, dann hältst du es automatisch länger durch! Und das ganz ohne Druck und ohne Kampf mit dir selbst!
🧩 Das ist der Moment, in dem Planung leicht wird, weil sie zu DIR passt.
❓ Wie schaffe ich es, mein Essen rechtzeitig zu planen?
6️⃣💬 Glaubenssatz Nr. 5: „Essen planen lohnt sich bei mir eh nicht! Ich hab ja sowieso nie Zeit zu kochen.“
Viele Frauen glauben, dass Essensplanung nur dann Sinn macht, wenn sie ohnehin super organisiert sind, Zeit im Überfluss haben oder jeden Abend frisch kochen.
Doch die Realität sieht nun mal anders aus:
Nach einem langen Arbeitstag fehlt die Energie.
Nach Terminen & Kids fehlt der Kopf.
Nach einem chaotischen Tag fehlt die Motivation.
Und genau HIER entsteht dieser Glaubenssatz.
Viele denken:
„Warum soll ich Essen planen, wenn ich abends sowieso zu kaputt bin, um überhaupt zu kochen?“
Und zack, greifst du wieder zu Pizza, Toast, Snacks oder rufst beim Lieferservice an! Und das nicht, weil du „nicht kochen kannst“, sondern weil dein Nervensystem komplett leer ist und du schon mit der Frage “Was essen wir heute!” komplett überfordert bist!
💡 Was steckt wirklich dahinter?
Psychologisch betrachtet ist dieser Glaubenssatz eine Mischung aus:
- Zeitstress
- mentaler Erschöpfung
- fehlender Vorausplanung
- und dem Wunsch nach Entlastung
Wenn wir komplizierte Mahlzeiten oder perfektes Kochen mit Planung verbinden, denkt unser Gehirn sofort:
👉 „Dafür habe ich heute keine Kapazität.”
Ein ausgelaugter Kopf wählt automatisch den schnellsten, einfachsten Weg komplett egal ob Pizza, Brötchen oder Schokolade.
Nicht, weil du mal wieder „zu schwach“ oder zu “faul bist” bist, sondern weil dein Gehirn versucht, dich zu entlasten.
Und genauso entsteht dann der Eindruck:
„Planen lohnt sich nicht, ich schaff’s ja eh nicht.“
🧭 Warum sabotiert dieser Glaubenssatz deine Planung?
Wenn du glaubst, Essen planen „lohnt sich eh nicht“, passiert Folgendes:
– du vermeidest es, überhaupt das Kochen einzuplanen
– du wartest, bis du Hunger hast → und dann fehlt die Energie zum Kochen
– du entscheidest spontan → und spontan entscheidet man selten gesund
– du denkst „egal, ich ess’ jetzt irgendwas“
– du greifst eher zu schnellen Snacks oder Bestellessen
– du fühlst dich danach oft enttäuscht oder frustriert
– und dieser Frust verstärkt den Glaubenssatz weiter
Und JA, auch beim emotionalen Essen spielt das rein.
Denn: Wenn du erschöpft bist, sucht dein Gehirn die Sofort-Belohnung und nicht nach Brokkoli.😂
💡 So könnte deine Lösung aussehen:
Damit du dein Essen wirklich geplant bekommst, brauchst du keine komplizierten Wochen-Menüs oder Sternekoch-Rezepte.
Was du brauchst, ist Entlastung und Struktur und zwar eine, die zu deinem Alltag passt.
✔ plane Mahlzeiten mit ein, es muss nicht perfekt sein, aber geplant
✔ entscheide dich für einfache, schnelle Gerichte
✔ plane nicht 7 Tage, sondern max. 2–3 (wenn du es noch nicht gewohnt bist!)
✔ nutze doppelte Portionen für den nächsten Tag (kleines Mealprpe)
✔ baue kleine “Notfallrationen” als Basics mit ein
✔ erlaube dir „Notfall-Essen“, das schnell, aber trotzdem gut ist (ein Döner ist zb schon besser als eine Currywurst mit Pommes und Mayo!)
Und, ganz wichtig:
💛 Meal Prep kann DEIN Game Changer sein, wenn du es auf deine Art machst.
Ich spreche nicht von 15 Dosen Reis mit Brokkoli, sondern von alltagstauglicher Vorbereitung, die dir Zeit spart und Stress reduziert.
Bei mir war “Meal Prep” (früher Vorkochen😂) mein absoluter Game Changer! Dadurch habe ich mein “Zwischendurch-Snacken” (aus Hunger!) komplett in den Griff bekommen!
Dazu werde ich in der nächsten Zeit mal einen ausführlichen Artikel schreiben, da dies so einige Leser als Wunsch angeben haben!
Wenn du auch einen Themenwunsch hast-> dann schreibe ihn gerne in die Kommentare!
🧩 Und das Schönste:
Wenn du dein Essen vorausschauend, leicht und ohne Perfektion planst, dann…
– wirst du abends weniger erschöpft entscheiden
– hast du automatisch mehr Energie
– greifst du seltener zu Snacks oder Notfall-Essen
– fühlst du dich im Alltag strukturierter
– und brichst endlich diesen „Ich hab’ keine Zeit“-Glaubenssatz
Essen zu planen lohnt sich IMMER! Und sei mal ganz ehrlich:
Wenn du es wirklich wollen würdest, dann würdest du auch diese Zeit dafür finden!
Doch das ist ein gaaanz anderes Thema, dazu mehr in einem späteren Artikel.
Nach diesen ganzen sabotierenden Glaubenssätzen, würde ich dir gerne im Fazit eine tolle Erkenntnis mitgeben💖
7️⃣❓Kann ich alte Glaubenssätze verändern?
✨ Fazit,Glaubenssätze sollen nicht länger deinen Alltag steuern!
Wenn du dich in einem oder mehreren dieser Glaubenssätze wiedererkannt hast, dann atme einmal durch.
Vielleicht ist dir heute beim Lesen dieses Artikels überhaupt erst bewusst geworden, dass auch du einen oder mehrere hinderliche Glaubenssätze hast.
So wie dir, geht es einigen Menschen. Denn viele wissen gar nicht, dass sie überhaupt “sabotierende Glaubenssätze“ haben!
Vielleicht wird es dich beruhigen, wenn du weißt, dass Glaubenssätze nicht durch und durch schlecht sind, sie wollten dich jahrelang einfach nur schützen:
🧠 vor Überforderung
🧠 vor Versagen
🧠 vor „Ich bin nicht genug“-Gefühlen
… aber gleichzeitig waren sie es, die dich im Alltag ausgebremst haben, dich in Perfektion gedrückt haben und dich abends zur Schokolade haben greifen lassen, obwohl du eigentlich nur Ruhe oder eine Umarmung gebraucht hättest.
Das Gute daran, Glaubenssätze sind nicht “in Stein gemeißelt”, sie sind veränderbar.
Du benötigst nicht noch „mehr Disziplin“, sondern etwas mehr Achtsamkeit, neue Strukturen und vor allem echtes Verständnis, wo sie herkommen.
Wie bei allem, du wirst du sie natürlich nicht morgen komplett auflösen.
Wie auch bei neuen Gewohnheiten, benötigt auch das Auflösen von Glaubenssätzen etwas Zeit, wenn man es auf dem herkömmlichen Weg auflöst.
📌Wenn du einen Booster haben möchtest, dass du diesen Glaubenssatz sofort auflöst, dann mache mit mir ein kostenloses Infogespräch aus. (Zum Kalender!) In dem Gespräch werde ich dir dann alles weitere und deine Fragen klären!🪄
Ich hoffe auch dieser Artikel hat dir gefallen und du freust dich schon auf den nächsten von mir!
Ich wünsche dir einen strukturierten Tag und dass du deine Glaubenssätze ✨
Deine Andrea 🙋🏼♀️🫂🌺
@DEIN_ALLTAGSKOMPASS 🧭 Dein Anker ⚓ in deinem Alltag 🌺
Wir glätten zusammen die hohen Wellen 🌊 in deinem Leben!
⚓ Über Andrea & „Dein Alltagskompass“ 🧭
Ich bin Andrea! Deine Zeit- & Alltagsmentorin 🧭 und helfe berufstätigen Frauen, die trotz Spagat zwischen Job, Familie und „Ich-Sein“ oft das Gefühl haben, nur noch zu funktionieren.
Mit alltagstauglicher Planung & Struktur zeige ich dir, wie du alle deine wichtigen Aufgaben erledigst und damit auch wieder Zeit für dich findest. 💛
Mein Ziel: Dir in der Rushhour deines Lebens zur Seite stehen, dich aus dem Hamsterrad zu begleiten und dir dabei helfen, nicht nur zu funktionieren, sondern wieder wirklich zu leben. 🌸
Wenn du neu hier bist und zufällig auf meinen Blog gestoßen bist: Willkommen! 🤗
Im 🧭 Alltagskompass-Blog findest du regelmäßig Inspiration, Tipps und Strategien, wie du mit Planung und Struktur mehr Ruhe, Klarheit und Leichtigkeit in deinen Alltag bringst.
Übrigens nenne ich mich nicht nur so „Coach“ oder Mentorin, sondern bin IHK zertifizierte Fachkraft für Zeit- & Stressmanagement. Selbst im Bereich Ernährung habe ich meinen IHK Abschluss als Fachfrau für Ernährung und Bewegung!
Mit dem folgenden kann ich dich noch unterstützen!
👉Hol dir den KompassLetter🧭 und starte mit mir gemeinsam deine kleinen Schritte, damit Aufschieberitis bald der Vergangenheit angehört.
Mit ihm bekommst du regelmäßig Tipps, Perspektivwechsel und Motivation von mir persönlich direkt in dein Postfach. 💌


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